„Motorsport kennt kein Alter – meine Leidenschaft lebt im Simulator weiter“
Heute fahre ich meine Rennen nicht mehr auf der realen Rennstrecke, sondern am Simulator. Und trotzdem ist die Faszination geblieben. Sim-Racing ist eine moderne Form des Motorsports, die immer realistischer wird. Gute Simulatoren können Fahrverhalten, Bremsdruck, Ideallinie, Reifenhaftung und Streckenbedingungen sehr überzeugend nachbilden. Viele echte Rennfahrer nutzen Simulatoren heute auch zum Training, zur Streckenvorbereitung und zur Verbesserung ihrer Reaktionsfähigkeit.
Ein großer Vorteil ist: Sim-Racing ist für sehr viele Menschen zugänglich. Man braucht kein großes Rennteam, keinen teuren Rennwagen und keine riesigen Transportkosten. Man kann von zu Hause aus trainieren, Rennen fahren und sich mit anderen Fahrern messen. Dadurch öffnet sich der Motorsport für Menschen, die sonst vielleicht nie die Möglichkeit hätten, aktiv daran teilzunehmen.
Besonders wichtig ist für mich: Diese Art von Motorsport kann man bis ins hohe Alter ausüben. Sie fordert Konzentration, Reaktion, Koordination und strategisches Denken. Gleichzeitig ist sie körperlich weniger belastend als der klassische Motorsport. Man bleibt geistig aktiv, trainiert die Hand-Auge-Koordination und erlebt weiterhin Wettbewerb, Spannung und Gemeinschaft.
Im Internet wird Sim-Racing heute oft als Verbindung zwischen virtuellem Sport und echtem Motorsport beschrieben. Plattformen, Simulator-Hersteller und Motorsport-Experten betonen, dass es nicht einfach nur ein Spiel ist. Wer ernsthaft Sim-Racing betreibt, braucht Training, Fahrzeugverständnis, Streckenkenntnis und mentale Stärke – genau wie im echten Motorsport.
Für mich persönlich ist der Simulator deshalb kein Ersatz für meine Vergangenheit, sondern eine Fortsetzung meiner Leidenschaft. Die Rennstrecke hat sich verändert, aber das Gefühl ist geblieben: der Start, die Konzentration, der Kampf um Zehntelsekunden und die Freude, wenn eine Runde perfekt gelingt.
Motorsport hat mich über 30 Jahre begleitet. Heute begleitet mich Sim-Racing weiter. Es zeigt, dass Leidenschaft kein Alter kennt. Solange man Freude am Fahren, am Lernen und am Wettbewerb hat, bleibt der Motorsport lebendig – egal ob auf Asphalt oder im Simulator-
Sim-Racing – wenn Leidenschaft keine Altersgrenze kennt
- Sim-Racing wird heute zunehmend als ernsthafte Verbindung zwischen virtuellem und realem Motorsport gesehen.
- Viele Fahrer nutzen Simulatoren zum Training, zur Streckenvorbereitung und zur Verbesserung ihrer Reaktion.
- Simulator-Rennen fördern Konzentration, Koordination, Reaktion und strategisches Denken.
- Sim-Racing ist günstiger, sicherer und leichter zugänglich als klassischer Motorsport.
- Besonders für ältere Menschen kann es eine gute Möglichkeit sein, aktiv, konzentriert und sozial verbunden zu bleiben.
Mein selbstgebauter Rennsimulator – Motorsport-Leidenschaft mit modernster Technik
Das ist mein selbstgebauter Simulator, den ich mit viel Leidenschaft, Erfahrung und technischer Begeisterung aufgebaut habe.
Nach über 30 Jahren Motorsport als Fahrer und Teamchef war es mir wichtig, auch heute weiterhin möglichst realistische Rennsportmomente erleben zu können. Deshalb habe ich mir meinen eigenen Simulator zusammengestellt – nicht als einfaches Spielgerät, sondern als echtes Sim-Racing-Cockpit mit hochwertigen Komponenten.
Das Herzstück meines Simulators ist die Wheelbase Simucube 2 Ultimate. Sie sorgt für ein sehr direktes und präzises Lenkgefühl. Jede Bewegung, jede Unebenheit und jede Reaktion des Fahrzeugs wird spürbar übertragen. Dadurch entsteht ein realistisches Gefühl für das Fahrzeug und die Strecke.
Dazu kommen die Simucube ActivePedale, die ein sehr präzises Brems- und Fahrgefühl ermöglichen. Gerade beim Bremsen ist Gefühl entscheidend – wie im echten Motorsport. Der Druckpunkt, die Dosierung und die Rückmeldung der Pedale tragen wesentlich dazu bei, konstant und kontrolliert fahren zu können.
Als Lenkrad verwende ich ein Ascher Racing Lenkrad. Es liegt sehr gut in der Hand und bietet mir alle wichtigen Funktionen direkt am Lenkrad. Ergänzt wird das Ganze durch meine selbstgebauten Buttonboxen, mit denen ich viele Einstellungen während der Fahrt schnell und direkt bedienen kann.
Ein weiteres Highlight ist das Gurtstraffersystem von Qubic. Es verstärkt das Gefühl beim Bremsen, Beschleunigen und in Kurven, weil der Körper dadurch zusätzlich Rückmeldung bekommt. Zusammen mit dem OMP Sitz entsteht ein sehr authentisches Rennsportgefühl.
Der Simulator steht auf einem SR2 Simrig Full-Motion-System. Dieses Bewegungssystem sorgt dafür, dass Beschleunigung, Bremsvorgänge, Kurvenkräfte und Fahrbahnunebenheiten körperlich spürbar werden. Dadurch wird das Fahren noch intensiver und näher am echten Motorsport.
Für die Sicht nutze ich einen großen Samsung 57-Zoll-Bildschirm. Durch die breite Darstellung habe ich ein sehr gutes Sichtfeld und kann Kurven, Gegner und Streckenverlauf deutlich besser wahrnehmen.
Zusätzlich ist mein Simulator mit Buttkicker Haptics ausgestattet. Diese erzeugen Vibrationen und Rückmeldungen, zum Beispiel bei Curbs, Motorvibrationen oder Fahrbahnunebenheiten. So bekommt man noch mehr Gefühl für das Fahrzeug.
Ein weiteres Detail ist der Windsim, der während der Fahrt Wind erzeugt. Je nach Geschwindigkeit entsteht dadurch ein zusätzliches Gefühl von Bewegung und Dynamik. Das macht das Fahrerlebnis noch realistischer und intensiver.
Dieser Simulator ist für mich viel mehr als nur Technik. Er ist die Verbindung zwischen meiner langen Motorsportvergangenheit und meiner heutigen Leidenschaft für Sim-Racing.
Er zeigt, dass Motorsport auch zu Hause, sicherer und bis ins hohe Alter möglich ist. Konzentration, Reaktion, Fahrzeuggefühl und Rennstrategie bleiben dabei genauso wichtig wie früher auf der echten Rennstrecke.
Für mich ist dieser selbstgebaute Simulator meine persönliche Rennzentrale – gebaut mit Leidenschaft, ausgestattet mit hochwertiger Technik und gefahren mit echter Motorsportbegeisterung.
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